Willkommen
Historie
Kirche
Bergbau
Finsterberg
Sehenswertes
Veranstaltungen
Internet-Links
Kontakt

Fremdenverkehrs-amt/-Verein
Suhler Strasse 4
98711 Schmiedefeld
Tel.: 036782 / 61324 Fax :036782 / 61705

Schmiedefeld am Rennsteig

Die Geschichte eines Industrie- und Kurortes aus dem

Thüringer Walde

19. Jahrh. 1.Weltkrieg 2.Weltkrieg Sport

Der Ort Schmiedefeld ist erstmals im Jahre 1406 urkundlich erwähnt. Der Name „Smydfelt“ hängt offensichtlich mit dem Schmieden von Eisen zusammen, dass am Eisenberg gewonnen und In Feldschmieden verarbeitet wurde. Die ersten Siedler waren Berg- und Holzleute. Das in Gruben am Eisenberg ( später Crux ) geförderte Eisen wurde zum Teil in Suhl in den Waffenschmieden verarbeitet. Der 30-jährige Krieg zerstörte alles. Auch Schmiedefeld blieb von den Ereignissen dieses Krieges nicht verschont. Aberglaube und religiöser Fanatismus weiteten sich danach aus. So kam es auch in Schmiedefeld dazu, daß Hexenverbrennungen auf dem Scheiterhaufen stattfanden. Der Bergbau kam nach und nach zum Erliegen. Die Bewohner Schmiedefelds waren gezwungen sich nach anderen Erwerbsquellen umzusehen. Sie besannen sich der natürlichen Rohstoffe. Das war vor allem der Wald, der den gesamten Ort umgab. Den kargen Lebensunterhalt verdienten sich die armen Holzmacher im Wald. Diese Erträge aus dem Schmiedefelder Forst waren für die hennebergische Herrschaft wichtig. Schon im 16. Jahrhundert hatte ein Forstknecht und später ein Oberförster ihren Sitz in Schmiedefeld. Den Forstknechten war seit 1594 das Privileg vorbehalten, daß Brau- und Schankrecht auszuüben ! Nach langen Kampf wurde 1679 dieses Recht an der Gemeinde übertragen. Seit jener Zeit hatte dieser Erwerbszweig einen wichtigen Platz im Wirtschaftsleben des Ortes. Andere Erwerbsquellen waren die Harzgewinnung, die Verarbeitung zu Pech ( Pechhütte ) und die Kienrußherstellung. Die Arbeit war sehr anstrengend, der Verdienst kärglich. Durch dieses Gewerbe wurde der Ort Schmiedefeld zunehmend mit in den Handel einbezogen. Die Huf und Nagelschmiede konnte entstehen, weil durch den Handel fremde Pferdefuhrwerke durch den Ort kamen. Für die Weiterfahrt wurden die Pferde beschlagen.1809 wurde Schmiedefeld das Marktrecht verliehen. Die verstärkte Handelstätigkeit führte zum Ausbau der Wege und Straßen. So wurde von 1838 bis 1841 die „Kunststraße“ von Schleusingen über Schmiedefeld nach Ilmenau und von 1847 bis 1849 von Schmiedefeld nach Suhl gebaut . Dadurch erhielt Schmiedefeld 1851 eine Postexpedition 2 Klasse, welche 1872 in ein Postamt umgewandelt wurde. So fuhr eine Postkutsche bis 1904 zwischen Schmiedefeld und Suhl.

Drei große Brände behinderten immer wieder die Entwicklung und den Aufbau des Ortes. Sie vergrößerten die Armut und das Leid der Einwohner. Eine Feuersbrunst vernichtete 1692 in wenigen Stunden 42 Wohnhäuser in Asche, dabei verbrannten zwei Kinder. Am 22.Juli 1868 suchte erneut ein Feuer den Gottesberg ( heutige Bergstraße ) und der hinteren Dorfstraße heim. Die größte Brandkatastrophe für Schmiedefeld war der 11 August 1871. Gegen Mittag vernichtete ein gewaltiges Feuer 76 Wohnhäuser und 49 andere Gebäude im mittleren und westlichen Ortsteil, darunter das Gasthaus Henne, die Pfarrei, ein Lehrer-Wohngebäude, die Post und die Oberförsterei . Dadurch wurden 182 Familien oder 600 Menschen obdachlos. Zur Linderung der Not erschien in einigen großen Zeitungen einen Aufruf ,darunter auch in der Erfurter Zeitung.

Ein großen Stellenwert nahm der Orgel- und Geigenbau in Schmiedefeld ein, welcher einen guten Ruf weit über die deutschen Grenzen hatte. Fünf Orgelbauerfamilien bauten bzw. rekonstruierten mindestens 69 Orgeln, die noch zum Teil in Thüringen zu sehen sind. So stand auch eine Schmiedefelder Orgel in der Dresdener Kreuzkirche.

1.Weltkrieg 2.Weltkrieg Sport Seitenanfang
Anfang des 19 Jahrhunderts hielt auch die neuzeitliche Industrie in Schmiedefeld Ihren Einzug so wurde 1809 eine Porzellanfabrik für Tee- und Pfeifengut errichtet.

Die Glasbläserei kam 1862 durch Christian Schlegemilch nach Schmiedefeld. Die Glasbläser erhitzten das Glas mittels Fettlampen in ihren Wohnstuben. Unter primitiven Bedingungen arbeiteten die meisten Einwohner als Heimarbeiter. Der Verdienst war niedrig und die Armut groß. 173 Frosttage zählt man im Jahr, oft schiebt man das letzte Scheid Holz Anfang Juni in den Kachelofen und das erste gegen Ende September vom Stapel. Kartoffel wurden das erstemal gegen 1722 in Schmiedefeld gelegt. Trotzdem waren die Schmiedefelder ein „singendes und musizierendes Völkchen“.

 

Bei der Arbeit wurde eben gesungen und daraus entwickelte sich im Jahre 1835 ein Männergesangverein. Durch den Baumeister Gottlob Fuchs wurde 1853 eine Blaskapelle gegründet. Das Vereinsleben in Schmiedefeld gewann immer mehr Bedeutung es wurden mehrere Chöre, Schützenverein und Turnvereine gegründet. Auch die Feuerwehr des Ortes war in das Vereinsleben mit einbezogen.

Im Jahre 1886 wurde die Eisenhüte in Neuwerk zur erste Glashütte umgebaut. Durch den industriellen Fortschritt wurde 1885 in den Orten Schmiedefeld und Stützerbach die Forderung nach einem Bahnanschluß immer lauter. Mit dem Bau der Zahnradbahn zwischen den Orten Stützerbach, Schmiedefeld und Schleusingen wurde der Ort 1904 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Errichtung einer genossenschaftlichen Gasanstalt 1906 leitete eine neue Entwicklung in der Glasindustrie ein. Mit der Inbetriebnahme der Liebergthütte 1919, dem heutige Glaswerk, wurde in der Glasverarbeitung eine neue Qualität erreicht. Hier wurden auch in erste Zeit die Glasröhren für die Glasbläser mit der Hand gezogen.

19. Jahrh. 2.Weltkrieg Sport Seitenanfang
Der erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 forderte auch von den Schmiedefelder seine Opfer. So gaben 73 Schmiedefelder ihr Leben für diesen Krieg. Frühjahr 1922. seit Kriegsende wahren dreieinhalb Jahre vergangen, die deutsche Wirtschaft lag am Boden. Die Arbeitslosigkeit war groß. Deutschlands Werktätigen hatten den niedrigsten Reallohn in Europa. Auf dem Markt stiegen die Preise: 400 Mark für ein Pfund Margarine, daß war kaum noch zu erschwingen. Das bedeutete Konkurse und Betriebsstillegungen. Eine Wirtschaftskrise begann. In Süddeutschland streikten 160000 Metallarbeiter , in Norddeutschland mehrere hunderttausend Eisenbahner. In dieser Zeit der Wirtschaftskrise und dem harten Konkurrenzkampf des Überlebens mußten auch viele Schmiedefelder Tribut zollen.

 

In der Inflationszeit waren etwa 500 Schmiedefelder von der Arbeitslosigkeit betroffen. 1923 wird in Schmiedefeld das Notgeld eingeführt.

19. Jahrh. 1.Weltkrieg Sport Seitenanfang
Der zweite Weltkrieg von 1939 bis 1945 brachte auch für Schmiedefeld verheerende Folgen. Für diesen Krieg gaben 253 Schmiedefelder Bürger ihr Leben. Sie fielen auf allen Kriegsschauplätzen in Europa und Afrika. Bei den Kämpfen um Schmiedefeld vom 6. Bis 8 April gaben 23 Kriegsfreiwillige der Einheit „11. Marschsturm der Fallschirmjäger der SA- Standarte Feldherrenhalle“, ihr Leben. Der Älteste 23 Jahre und der jüngste 15. Jahre. Bevor die ersten Einheiten der amerikanischen Armee über Suhl nach Schmiedefeld einmarschierten wurden durch die Einheit „11 Marschsturm des Fallschirmjäger -Regiment der SA Standarte Feldherrenhalle“ auf Befehl 10 ukrainische Bürger im Gerstgrund, Richtung Allzunah / Frauenwald erschlagen. Eingeleitet wurde der Einmarsch der amerikanischen Armee durch Beschuß und Bombenangriff auf Schmiedefeld am 6.und 7. April. Bei diesen Kampfhandlungen der Amerikaner fanden 3 Schmiedefelder Bürger den Tot. Im Ort wurden 10 Häuser zerstört und brannten nieder. Auch schwer beschädigt wurde die Glashütte. Am 8. April gegen 16 Uhr war für Schmiedefeld der II Weltkrieg zu Ende. Im KZ Buchenwald kamen nach dem Krieg sechs Schmiedefelder Bürger zu Tode. Noch am 8. Mai des Jahres 1945 wurde ein 9 er. Junge beim Spielen durch eine Brandbombe (Blindgänger ) tödlich verletzt. Damit gaben für diesen wahnsinnigen Krieg 261 Schmiedefelder ihr Leben. Unter diesen Opfern waren auch viele fleißige Arbeiter und das Leid zog damit in jede Familie des Ortes ein, um mit ihren geschickten Händen am Gasofen oder in den Glasbläsereien ihre Arbeit zu versehen.

Nach dem Krieg begann unter schwierigen Bedingungen der allgemeine Aufbau, so wurde 1946 der Hafenofen im Glaswerk in Betrieb genommen und chemisch -technisches Hohlglas produziert. Großen Schaden wurde im Sommer 1946 bei der Windbruchkatastrophe in den Wäldern um Schmiedefeld angerichtet. Bei der Aufarbeitung des Schadens hatten die Schmiedefelder Bürger einen hohen Anteil. Trotz Schwierigkeiten wuchs der Ort. Das Glaswerk, ein Betriebsteil des Thermometerwerk Geraberg, die Brauerei und einige kleine Betriebe der Glasverarbeitung setzten eine lange Tradition fort. Dazu kamen einige weitere Reihe von Betrieben der Metall und Holzindustrie, eine Außenstelle Simon& Co Suhl ( VEB Fajas ) oder das Wohnungsbaukombinat Suhl, hervorgegangen aus der PGH Bau Schmiedefeld ( Blaß ) Kleine Betriebe und Heimarbeiter hatten sich zur einer „Genossenschaft der Glasverarbeitenden gewerblichen Betriebe“ mit 55 Mitgliedern zusammen geschlossen, welche auch etwa 90 Beschäftigen hatten. Obwohl die Zahl der selbständigen Heimarbeiter sich seit der Gründung der Genossenschaft wesentlich verringert hat, bestand in Schmiedefeld noch immer eine größere Zahl an privaten handwerklichen Betriebe so auch in der Glasverarbeitung, die sich besonders mit der Fertigung von Spezialglasinstrumenten und Reparaturen hochwertiger Glasgeräte beschäftigen.

Neben der Industrialisierung des Ortes entwickelte sich der Kurbetrieb .Dieses war in den 20 er Jahren den Leuten vorbehalten, die es sich leisten konnten. Mit fortschreitender Entwicklung und der Zunahme der Einwohnerzahl des Ortes Schmiedefeld ganz besonders nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich der Kurbetrieb weiter. Die Gästezahl nahm von Jahr zu Jahr zu, so konnten schon im Jahre 1928 402 Kurgäste hier Erholung finden. Während die Zahl an Fremden, welche den Ort kurz besuchten oder auf Durchreise waren, 1625 Personen betrug. Zehn Jahre später war die Zahl der Kurgäste schon auf rund 3900 angestiegen.

Das Elend des zweiten Weltkrieges und sein verheerendes Ende brachte nicht nur den Kurbetrieb zu Stillstand sondern vernichtete fast alle Einrichtungen, welche dem Fremdenverkehr dienten. Nach dem Krieg brach für Schmiedefeld eine neue Zeit des Fremdenverkehrs für Jedermann an. Die drei Säulen der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Schmiedefeld waren der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund ( FDGB ), das Deutsche Reisebüro und die IG Wismut. Mit großem Eifer sind die Einwohner des Ortes ans Werk gegangen, trotz aller Wohnungsnot und zeitbedingter Schwierigkeiten Unterkünfte und Einrichtungen zu erstellen, um so den Menschen die Urlaubszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit den Vermietern wurden Verträge durch den FDGB zu regelmäßigen Vermietungen von Zimmern abgeschlossen. Sämtliche Gasthäuser des Ortes waren Vertragshäuser. Schmiedefeld war 1948 der erste Ort des Landkreises Suhl, der eine organisierte Urlauberverkehr hatte. Besonders erfolgreich war die Einrichtung des Ferienheimes der IG „Wismut“ in Schmiedefeld. Die beste Möglichkeit dafür war ,daß Wohn und Geschäftshaus ( Schlegemilch Bahnhofstr.) wurde zu einem neuzeitlichen Ferienheim umgestaltet wurde und gab so 40 Wismut- Urlaubern schöne Erholungsmöglichkeiten. Weiterhin hatte die IG „Wismut“ Verträge mit Zimmervermietern abgeschlossen. Da auch das Deutsche Reisebüro eine ganze Anzahl von Erholungssuchenden nach Schmiedefeld schickte, war nicht verwunderlich, daß die Anzahl der Urlauber zunahm. Verbrachten im Jahre 1953 16 800 Gäste einen vierzehntägigen Urlaub in Schmiedefeld ,so waren es im Jahre 1955 waren es schon 25 000 Urlauber. Besonders stark setzte sich die Kurverwaltung und das Ferienzentrum für eine Erweiterung der Erholungsmöglichkeiten ein. Mit dem Bau des Erholungsheimes „Deutsch - Sowjetische Freundschaft“ ,dem IG „Wismut“ Heim ,als zentrale Versorgungseinrichtung der privaten Zimmervermieter im Volksmunde die „ Scherbenkiste“ und den Bau des Erholungsheimes „Schöne Aussicht“ mit 500 Betten konnte die Aufnahme von Gästen auf jährlich 65 000 erhöht werden. Mit der Wende 1989, welche auch in Schmiedefeld ihre Spuren hinterließ, brach der Tourismus erneut zusammen. Durch den Fleiß und dem Mut zum Risiko schafften die Zimmervermieter und die Gaststätten ,durch den Bau von kleinen Pensionen, Verbesserungen der Hotelzimmer sowie den Neubau von Hotels , laut Gäste-Verzeichnisse 434 Gästebetten in hoher Qualität. In der Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsamt, dem Fremdenverkehrsverein und der eignen Initiative erreichte der Ort Schmiedefeld zwischen den Jahren 1994 bis 1996 von 16 306 bis 43 609 Gästeübernachtungen. Die Zukunft des Ortes Schmiedefeld wird der Tourismus sein, das ergibt sich aus der Lage. Seine Umgebung dem Wald und seiner Flora in Besonderen das von der UNESCO anerkannte 17 000 ha große Biosphärenreservat „Vessertal“, bieten den Gästen eine Vielzahl von Naturschönheiten. Ein gut ausgebautes, markiertes Wanderwegenetz macht es allen Besuchern leicht, sich zurechtzufinden. In Schmiedefeld und Umgebung findet auch der Wintersportler ein breites Angebot zur aktiven sportlichen Bestätigung für alle Ansprüche. Für Liebhaber der Skiwanderungen und des Langlaufs stehen auf den malerischen Rennsteighöhen und den Ausläufern des Kammgebirges ein ca. 50 km langes Loipen - und Skiwanderwegenetz zur Winterzeit bereit. Freunde des alpinen Skisportes finden am Skihang des Großen Eisenberges ideale Bedingungen. Von der Talstation in unmittelbarer Ortsnähe überwindet die längste Skiliftanlage Thüringens (800 m) 120 m Höhenunterschied bis zur Bergstation. Für Kinder gibt es weitere Möglichkeiten wie die Rodelbahn und eine Spritzeisbahn.

19. Jahrh. 1.Weltkrieg 2.Weltkrieg Seitenanfang
In Schmiedefeld wurde schon seit den 1900 Jahrhundert Sport getrieben; so wurde 1909 ein Wintersportverein ins Leben gerufen dem es gelang eine Rodelbahn anzulegen. Die Rodelbahn sollte nicht nur von den Einheimischen benutzt werden ; sie war auch dem auswärtigem Sportbegeisterten zur Ausübung des Rodelsport geöffnet. Sie hatte eine Länge von 1500 Metern und war vom Bahnhof „Rennsteig“ wie von Schmiedefeld in 12 Minuten zu erreichen. Die Sprungschanze am Stänglich war bis in den 50 er. Jahren Anziehungspunkt vieler Springen. Schmiedefeld war ein beliebter Ort der Durchführung von Wettkämpfen im besonderem dem Langlauf und den Nordisch Kombinierten. So war Schmiedefeld 1936 der Hauptverpflegungspunkt im Internationalen Eisrennen von Oberhof nach Schmiedefeld und zurück. Die Tradition des Sportes, im Besonderem der Wintersport, bekam nach 1945 neue Dimensionen.

 

Durch den Bau der „Walter Ulbricht Schanze“ 1950 konnten nationale und internationale Wettkämpfe ausgerichtet werden, denn die Schanze am Stänglich entsprach nicht mehr den Anforderungen. Am 19.01.1959 gewann Werner Lesser vor 15 000 Zuschauern mit Sprüngen von 77 und 76 Metern. Aus der hohen Zahl der bei großen Wintersportwettkämpfen siegreich hervorgegangenen Schmiedefeldern sei nur an einigen wenigen in Sportkreisen gut bekannten Namen erinnert, wie an Heinz Holland, den vielfachen DDR-Meister, an Erich Lindenlaub mehrfacher DDR- Meister und Mitglied der deutschen Olympiamannschaft in Cortina d Ampezzo, an Helga Bochert, zweifache DDR-Meisterin und beste Deutsche Teilnehmerin an den Weltmeisterschaften in Falun in Schweden, an den vielfachen DDR-Meister Hogo Forkel und nicht zu vergessen die vielen Kader die Schmiedefeld hervorgebracht hat ,welche die Sportschulen in Oberhof und Zella Mehlis besucht haben. Schmiedefeld war auch das Leistungszentrum für Jugendliche Schmiedefelder, welche gute Bedingungen hatten. So standen ihnen zum Training die Jugendschanze, Rollerstrecke, Rodelbahn und gute Ausbilder zur Seite. Der Langlauf, Nordisch Kombinierte und Rodeln wurde der Bestandteil der BSG Schmiedefeld. Mit einem großen Stab an Kampfrichtern war Schmiedefeld zu jeder Zeit in der Lage Wettkämpfe aller sportlichen Arten National und International sowie Sportveranstaltungen von Vereinen, Betrieben und Städte auszurichten. Mitunter wurden so jährlich 40 Veranstaltungen durch das Kampfrichterteam ausgerichtet. Seit nun mehr über 20 Jahren ist Schmiedefeld Zielort ,des Guts Muths- Rennsteiglaufes. Dieser Lauf wurde vor 25 Jahren von wenigen Läufern ins Leben gerufen und entwickelte sich zur DDR- Zeit zum größten Volkssportlauf .Das Interesse an diesem Lauf wurde von Jahr zu Jahr immer größer ,so das bald die Meldungen zum Lauf die 10 000 erreichte. Gleichzeitig kamen viele Angehörige und Zuschauer so ,daß im Ort am diesem Tage weit über 25 000 Besucher beherbergt wurden. Nach der Wende 1989 hatte der Guts Muths Lauf seine Schwierigkeiten im Rahmen der vielen Läufe Deutschlands. Nach und nach konnte man das Interesse für diesen Lauf neu belebt werden und so wurden im Jahre 1994 von der SV Schmiedefeld mit seinen 45 Kampfrichtern und 250 Helfern 12 000 Läufer und 25 000 Zuschauern betreut. Heut ist dieser Guts Muths- Rennsteiglauf Europas größter Cross Europacup im Supermarathon ,welcher den Nahmen von Schmiedefeld in alle Welt tragen wird.

19. Jahrh. 1.Weltkrieg 2.Weltkrieg Sport Seitenanfang