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Die Kirche in Schmiedefeld
1572 Schmiedefeld erhielt eine eigne Kirche, die ganz aus Holz gebaut wurde. Wolfgang Döll, der 7 Jahre Mönch gewesen war galt als erster evangelischer Pfarrer. Danach haben weitere 15 Pfarrer die Filialgemeinde Schmiedefeld aus Frauenwald mit betreut. 1692 13.Mai Beim großen Brand in Schmiedefeld brannte die schlicht Holzkirche mit der Schule und 42 Wohnhäuser nieder. Dabei verbrannten auch zwei Kinder. 1706 Nach 13-jähriger Bauzeit wurde eine neue Kirche aus Fach- Holzwerk eingeweiht Besonderen Schmück erhielt Sie durch ein schönes Orgelwerk, daß über 200 Reichstaler kostete. Für den Bau wurden durch den Herzog Moritz zu Sachsen = Zeitz als Landesherr das Holz und 100 meißnische Gulden dazu gegeben. Die Herzogin Amalie gab ihrerseits 100 Reichstaler. 1758 Schmiedefeld wurde selbständige Pfarrei. Sei der Reformation ist Schmiedefeld und Vesser bis zum 20 November 1758 Filialgemeinde der mater Frauenwald gewesen. Ruhmesblatt in der Geschichte Schmiedefels und ein gutes Zeugnis christlichen Gemeindelebens ist der Kampf, den die Gemeinde von April 1757 an bis gegen Ende des Jahres 1758 um die Trennung von Frauenwald, um die kirchliche Selbständigkeit führte. 1759 01.01. Die Gemeinde Schmiedefeld erhielt einen eignen Pfarrer Magister Johann Martin Schüler aus Mäbendorf der bis 1770 sein Amt ausübte. 1770 Ersetzte man dieses Werk, daß der Reparatur nicht würdig schien, durch ein neues, das von den Schmiedefeldern Hof- und Orgelbauern Johann Michael und Johann Wagner für 600 Reichstaler gebaut wurde. Das Gehäuse ( Orgelprospekt ) der Orgel stammte aus der Dresdner Kreuzkirche , für die, die Gebrüder Wagner eine neue Orgel geliefert haben. Die obere Orgelempore ist im demselben Jahr wie die Orgel gebaut worden . 1784 Am 21 August wurde die Kirche von einem kalten Blitzstrahl getroffen. 1812 Wurde die Kirche ausgebessert, mit Brettern neu versehen. Die vordere Seite als Wetterseite mit Schiefern verkleidet. Die Kosten für die Ausbesserung betragen 131 Reichstaler und 10 Gulden. 1833 Die Kirche wurde erneut einer Ausbesserung unterzogen und dabei erweitert und verschönert. Für die Arbeiten würden durch den König Friedrich Wilhelm II 200 Taler bewilligt. 1835 Bei Reparatur an der Kirche wurde der Kirchturmkopf abgenommen. 1840 Steht im Flurbuch von Schmiedefeld, über dem Platz der Kirche, eine aus Holz und Fachwerk bestehende, mit Schiefer bedecke Kirche, rechts an der Straße nach Suhl auf einem freien Platz gelegen . Die Kirche ist Eigentum der evangelischen Kirche. 1885 Am 12 August ist die Kirche als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen. Da die Kirche länger als 44 Jahre in ungestörten Besitz der Kirchengemeinde gewesen ist. 1862 Bis 1862 hatte die Kirche ein Schindeldach. Der Zimmermann Valentin Morgenroht hatte die Firstschalung und die Schiefereindeckung zu schaffen . 1896 Eine weitere Renovierung wurde 1896 durchgeführt, hierbei wurde erneut der Kirchenturmkopf angenommen. 1897 Am 21.Mräz zur Jahrhundertfeier des Geburtstages Wilhelm I wurde ihre Wiedereinweihung der Kirche vorgenommen. 1907 Sind an der Kirche die beiden Seitenwände und die Rückseite beschiefert worden. 1931 29.Juni Wird durch die Kirchengemeinde-Vertretung in seiner Sitzung ,nach Prüfung aller Möglichkeiten des Baues und der Kosten, der Einbau eines Glockenturmes beschlossen.
08.Juli Dem Regierungsbaumeister Architekt Feldkeller aus Halle, wird dem Auftrag zur Ausarbeitung eines Projektes gegeben. 07.August Nach Genehmigung des Konservators fand das Projekt bei der Kirchengemeinde-Vertretung seine Zustimmung. 19.August Durch Prüfung durch das Kreisbauamt in Suhl ist die Genehmigung zum Bau von dem Amtsvorsteher Wittig in Schmiedefeld erteilt worden. 26.August
Nach der Kirmes haben die Bauarbeiten sofort begonnen durch folgende Firmen:
Nach vielen Jahren wurde große Veränderungen an der Kirche vorgenommen. Die Vorderseite der Kirche wurde rekonstruiert, die Fassade verändert. Es wurde ein anderer Turm errichtet, jetzt mit einem viel spitzeren Reiter und die Glocken, die zuvor im Spritzenhaus aufgehängt waren fanden ihren Platz in der Kirche. Den Glockenturm lieferte die Firma Schilling aus Apolda in Eisenkonstruktion. Von der Firma Schilling wurde auch eine neue große Glocke aus Bronze mit ca. 16 Zentnern gegossen. Die als Totenglocke gedacht ist. Ihre Inschrift lautet, Sterben wir mit ,so werden wir mit ihm leben. Angedacht war auch wenn die Mittel es zulassen die Erneuerung der Orgelprospektpfeifen und die Ausmalung der Kirche durch den Kirchenmaler Leveke aus Halle. 24.August An diesem Tag zur Kirchweih wollte die Kirchgemeinde Schmiedefeld die Glocke weihen, da aber die Baulichkeiten noch nicht so weit waren wurde diese Feierlichkeit verschoben. 20.September Wird die Glocke vom Glockenturm, welche Eigentum der politischen Gemeinde ist ,eingeholt. Sie soll ein Geschenk sein, zur Wiederkehr der 225 jährigen Kirmes in diesem Jahr. 23. September An diesem Tage wurden dann die drei Glocken unter starken Schneegestöber ihrem neuen Bestimmungsort in der Kirche übergeben. Das Geläut ist ein Dur -Geläut geworden ges b des. Sein Klang ist besser als das alte Geläut. 5. Oktober Erfolgt das Aufsetzen des neuen Kirchturmkopfes. 1956 Im diesen Jahre fand in der Kirche ein Innenumbau statt. Durch Entfernen des alten Kanzelaltars und den Einzug einer Wand unter der Orgelempore entsteht ein Gemeindesaal. Im gleichen Jahr konnten die drei jetzigen Glocken in Dienst genommen werden. 1966 Zur äußeren Absicherung der Kirche wurden zunächst die Wandschiefer, später auch die Dachschiefer erneuert. Die Arbeiten werden durch die Firma Fritz Hartung durchgeführt. 1987 Im Rahmen des Mach mit Wettbewerb wurde im Juli des Jahres durch eine Feierabendbrigade der vordere Giebel und der Kirchturm mit ein Rohrstahlgerüst eingerüstet. Die alten leestner Schiefer entfernt und durch beschichtete Asbestschiefer neu eingedeckt. Die Tafel wurden in einer große von 120 Meter x 240 Meter angeliefert. Mit Reisnadeln wurden auf die Größe vorbehandelt und dann gebrochen. Gleichzeitig die Kirchturmuhr überholt. Die Kuppel und die Wetterfahne erneuert. In die Kuppel wurden Zeitdokument eingelagert. Auf der Wetterfahne sind die Jahreszahlen 175, 1331, 1987 sind festgehalten. Die Feierabendbrigade bestand aus den Bürger: Jürgen Eck , Manfred Eck, Helmut Fröbel, Wolfgang Stang und Torsten Kühn. 1989 Im Herbst des Jahres war die Kirche in Schmiedefeld in der Wendezeit ein Mittelpunkt der Montagsdemos , viele Schmiedefelder Bürger sind Teilnehmer dieser Demos. Sie verlaufen friedlich und regelmäßig finden an diesen Tag das Monatagsgebet statt. 1990 So war am Tag der Einheit dem 3 Oktober die Kirche innen voll eingerüstet und wurde malermäßig verschönert. Eine Erneuerung der Gasheizung, welche den Innenraum der Kirche wärmte wurde vorgenommen .Die elektrische Anlage erneuert und unter Putz gelegt. Mit einen festlichen Gottesdienst ist die Kirche durch den Superintendant an die Kirchgemeinde übergeben worden. 1992 Wurden die hohen Fenster von außen gestrichen. Außerdem wurden die vier in der Dachhaut angeordneten Gauben geschiefert. Die Fenster der Kirche sind einfach ausgeführt. Die Uhr im Dachreiter wird jetzt von einer Funkuhr gesteuert. 1993 Seit Dezember geht sie wieder genau-, die Schmiedefelder Kirchturmuhr. Mit 10 000 Mark gemeindlicher Förderung waren die Reparaturarbeiten möglich, auch die Läutanlage ist wieder intakt. Spender hatten hierfür 9000 Mark gesammelt. |